Die "Gilde zur Förderung des Weinanbaus in Asp"
wurde im Herbst 1997 gegründet. Seit 1998 hegen und pflegen die vier
"Weinbauern" an einem Sonnenhang in Asp einen Rebberg.
Die vier "Weinbauern":
Erhard Windisch (Härdu, ganz rechts) Er hatte die zündende Idee für den gemeinsamen
Rebberg und gründete die Gilde. In der Gilde ist er der Planer und führt die Buchhaltung.
Wie schon die Jagd ist auch der Weinbau für ihn eine Lebensphilosophie, ein
Handwerk, welches Kunst und Natur miteinander verbindet.
Manchmal gerät er richtig ins Schwärmen: "Es ist wie ein Wunder, wenn im
Frühling aus einem Stück Rebholz die Triebe zu wachsen beginnen und sich bis
im Herbst der Rebberg in einer herrlichen Farbenpracht präsentiert. Die reifen
Früchte runden das Bild ab und geben dem Ganzen einen Hauch von
Adel."
Gottlieb Frey (Gody, ganz links)
Er ist der Besitzer des Landes, auf welchem der
Rebberg angelegt wurde. Als ihm und seiner Frau Liska die Arbeit im grossen
Garten am sonnigen Hang (ohne Wasser zum Begiessen der Gemüse) zu anstrengend
wurde, liess er sich sofort für Erhard's Idee eines Rebberges begeistern.
Zusammen mit seiner Frau Liska und seinem Kollegen (und Gildemitglied)
Stefan verbringt er einen grossen Teil seiner Freizeit beim Arbeiten im Rebberg.
Dadurch hat sich bereits eine intensive Beziehung zum Weinbau entwickelt. Für den Durst trinkt er zwar gerne eine Flasche Bier, doch in letzter Zeit genießt
er öfters ein Glas Wein; damit kann er "abschalten" und sich am
Getränk erfreuen, kurz: Leben und leben lassen.
Stefan De Ambrosis (Stivi, zweiter von links)
Eigentlich kommt er aus einem Land, wo der Wein
schon seit Jahrhunderten zur Kultur gehört. In Asp einen eigenen Wein zu
produzieren, ist für den "Neu-Asper" und Weinliebhaber eine besondere
Ehre. Entsprechend tatkräftig setzt er sich daher - zusammen mit Gody Frey - bei den vielfältigen
Arbeiten während des ganzen Jahres im Rebberg ein. Ein häufiger Kontrollgang
zu den Reben gehört natürlich auch dazu. Der "Asper Garanoir" ist natürlich sein liebster Wein, aber er geniesst auch gerne zu einer
Tasse Espresso einen "Grappa a parte" aus dem eigenen Rebberg.
Peter Wernli (Stafi, zweiter von rechts) Als Landwirt ist er für das Mähen der Terrassen-Borde zuständig, damit die Blumen- und Grasflora nicht überhand nimmt. Auch für das termingerechte und sparsame Spritzen der Rebstöcke trägt er die Verantwortung. Das Hegen und Pflegen eines Rebberges macht ihm vor allem Spass, weil die meisten Arbeiten im geselligen Miteinander getan werden. Es freut ihn zu verfolgen, wie in Asp "ein guter Tropfen" wächst, denn natürlich trinkt auch er gerne ein Glas Wein - vor allem den eigenen.